Wo ich mich zu Hause fühle

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Ich bin gerade nicht daheim, schreibe diesen Beitrag aber aus meinem Haus. Eine Geschichte, um die es auch heute nicht gehen soll, aber irgendwie auch ein schöner Einstieg in das Thema. Es geht um zu Hause und das zu Hause fühlen. Dazu muss man nicht unbedingt daheim bleiben und an der Adresse, an der man sich aufhält, gemeldet sein. Zu Hause ist ein erstaunlich breiter Begriff, obwohl es doch eine klare Definition dafür gibt. Es bezeichnet die Räumlichkeiten, in denen man wohnt. Räumlichkeiten wiederum sind als mehrere oder nicht näher bestimmte Anzahl von innerhalb eines Gebäudes oder Bauwerkes gelegene Räume definiert. Wohnen ist wesentliche Zeit seines Lebens an einem bestimmten, geschützten Ort zu verbringen. Man kommt hier vom Hundertsten ins Tausendste, aber streng genommen kann man nur in einem Gebäude zu Hause sein und wenn man dort eine wesentliche Zeit seines Lebens verbringt. Ein Hotelzimmer wäre zwar ein geschützter Raum, aber man verbringt dort keine wesentliche Zeit. Beim Büro wird es schon schwieriger. Dort trifft tatsächlich beides zu. Vielleicht ist die Definition von Wohnen nicht ganz durchdacht. Wie auch immer! Zu Hause ist doch viel mehr, als die Adresse, an der man wohnt. Aber was eigentlich?

Das Schlüsselwort ist das Fühlen. Wo fühlt man sich zu Hause? Eigentlich kann man das auch im Büro, obwohl man dort nicht wohnt. Oder man kann sich im Wald zu Hause fühlen, auch wenn das kein Gebäude ist. Es muss nicht einmal ein Ort sein, an dem wir uns zu Hause fühlen. Es kann eine Musikrichtung sein, eine Großwetterlage, oder eine Gruppe von Menschen. Man kann sich am Fußballplatz zu Hause fühlen. Das ändert sich auch nicht beim Auswärtsspiel. Es ist die Stimmung, die Atmosphäre, eben das Gefühl, das man in dieser Situation hat. Zu Hause ist also so etwas, wie ein Gefühl. Eine Einstellung, die man zu einer Sache hat. Die Bezeichnung scheint abgeleitet von dem Ort, an dem man sich eigentlich zu Hause fühlen sollte – Den eigenen vier Wänden. Allerdings kommt es vor, dass man sich gerade dort nicht zu Hause fühlt. Hier tut sich ein interessantes Spannungsfeld auf. Ein Wort, oder eigentliche eine Phrase, die wir ganz selbstverständlich verwenden und deren Bedeutung recht eindeutig definiert ist, deren eigentliche Bedeutung aber viel facettenreicher ist, als man es erwartet. Hier ergibt sich ein unendlich großer Raum für Gedanken und Diskussionen.

Eine gute Blogparade muss ihre Teilnehmer zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Zwar kann man mit „Was hattest Du heute zum Frühstück“ auch eine ganz passable Sammlung an Beiträgen erhalten, aber ein Thema, wie „Wo ich mich zu Hause fühle“ hat doch den Tiefgang, den es braucht, um TeilnehmerInnen dazu zu bringen, mal darüber nachzudenken. Die Auseinandersetzung mit einem Thema ist oft einfacher, wenn man sich dazu austauscht. Neue Sichtweisen fließen ein und neue Ideen werden präsentiert. Wo man sich zu Hause fühlt, ist also ein ideales Thema für eine Blogparade! Edith, die ihr Blog als Tagebuch beschreibt und sich gerne über Sprichwörter Gedanken macht, ruft zu dieser Blogparade auf. Sie hat ihre Blogparade über Blogparade eintragen auf blogparade.net eingetragen und sie Euch damit zugänglich gemacht. Damit ist von ihrer Seite alles erledigt und Du bist jetzt gefragt. Setz Dich doch das nächste Mal, wenn Du zu Hause bist kurz hin und denke darüber nach, wo Du Dich zu Hause fühlst. Hast Du eine Antwort, dann nimm einfach an Ediths Blogparade teil. Hast Du keine Antwort, dann ist das auch eine solide Basis für einen Text, mit dem Du an der Blogparade teilnimmst. Es gibt also keinen Grund, warum Du nicht teilnehmen solltest!

Alle Infos zur Blogparade findest Du unter: Wo ich mich zu Hause fühle

Diese Blogparade läuft bis 20.03.2024.

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