So sieht es aus, unser Kinderzimmer

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2016 starb Roger Cicero mit 46 Jahren viel zu früh. Er hat uns eine ganze Menge tolle Musik hinterlassen und beschrieb in seinen Liedern oft ganz alltägliche Situationen. In seinem Song „Alle Möbel verrückt“ geht es um rätselhafte Veränderungen in seiner Wohnung. In der letzten Zeile des Refrains liefert er den Grund für die Veränderungen. „Hab das Gefühl das ne Frau bei mir wohnt.“ Neben dem Herd, der bisher unter Pizzakartons versteckt war und jetzt wieder aufgetaucht ist, erzählt der Sänger, dass seine Möbel verrückt und seine Sofakissen geknickt wurden. Duftkerzen stehen im Flur und die Vorhänge wurden ausgetauscht. Was Roger Cicero hier beschreibt ist weit mehr als ein Klischee. Frauen haben tatsächlich eine sichere Hand, wenn es um die Gestaltung der Wohnung geht. Wo für Männer die Funktion im Vordergrund steht, da bedenken Frauen wesentlich mehr. Formen, Farben und Stil stehen für sie im Vordergrund. Und weil auch Mütter Frauen sind, passt die Gestaltung der Kinderzimmer ebenfalls in dieses Schema.

Natürlich gibt es auch Männer mit einem glücklichen Händchen in Sachen Einrichtung, aber statistisch haben hier wohl die Frauen die Nase ganz klar vorn. Das Kinderzimmer hat mehrere Funktionen, dies es erfüllen soll. Einerseits dient es dem Kind als Schlafraum, andererseits wird es tagsüber auch zum Aufenthaltsraum, bzw. Spielzimmer. Später dient es als Arbeitszimmer. Neben der Kleidung muss auch das Spielzeug dort Platz finden und trotzdem soll ausreichend Raum bleiben, damit das Kind sein Spielzeug auch verwenden kann. Neben all diesen funktionalen Anforderungen soll das Kind sich auch wohl fühlen. Die Gestaltung in leuchtenden Farben, kindliche Motive und Möbel, die für kleine Menschen optimiert wurden, lassen ein Kinderzimmer sofort als solches erkennen. Zusammengenommen lassen sich alle Anforderungen allerdings nur sehr schwer unter einen Hut bringen. Funktionalität und hübsches kindgerechtes Design schließen sich zwar nicht aus, aber viel Stauraum und viel Raum für das Kind sind doch Widersprüche.

Der kindgerechten Gestaltung eines Kinderzimmers wirkt der moderen Wohnungsbau etwas entgegen. Sieht man sich die Grundrisse aktueller Wohnungen an, dann wird man feststellen, dass das Rechteck das Quadrat fast überall abgelöst hat. Eine große Anzahl an Räumen bedingt oft, dass die Zimmer sehr schmal werden. An den schmalen Seiten liegen dann auf der einen Seite die Türe und gegenüber ein Fenster und ein Heizkörper. Damit kann man das Bett nur noch an eine der Längsseiten stellen und viel Raum muss ungenützt bleiben. Oft ist es eine Herausforderung die Kinderzimmer so einzurichten, dass sie allen Bedürfnissen gerecht werden. Aber genau das ist die Stärke vieler Mütter (und auch einiger Väter). Kleine Wohlfühloasen mit liebevoll gestalteten Spielecken und kleinen Schlafhöhlen, wo die Kinder im Kreis ihrer liebsten Stofftiere entspannt von den aufregenden Erlebnissen des Tages träumen können.

Natürlich gibt es auch Kinderzimmer, die den Namen absolut nicht verdienen. Normalerweise kann man aber davon ausgehen, dass die Räume, in denen die Kinder leben, auch für sie optimiert wurden. Millionen von Müttern bemühen sich weltweit, die Zimmer ihrer Kinder bestmöglich zu gestalten. Jedes einzelne dieser Kinderzimmer ist etwas ganz besonderes. Ein Raum, der mit viel Liebe und reichlich Weitblick bestmöglich gestaltet wurde. Es gibt wohl kein Elternblog, in dem das Kinderzimmer noch nie Thema war. Sehr naheliegend also, einmal eine Blogparade dazu zu verfassen.

Sabrina, aka Bine schreibt in ihrem Familienblog über das Leben mit ihren beiden Töchtern, beschäftigt sich aber auch mit Büchern, DIY und Rezepten. Ihre im August geborene Tochter leidet unter einer angeborenen Zwerchfellhernie. Ein Thema, über das sie ebenfalls Beiträge verfasst. In ihrer Blogparade dreht sich alles um das Kinderzimmer. Das Babyzimmer der kleinen Tochter ist zwar noch ziemlich leer, aber die 4-jährige Tochter bewohnt ein tolles Kinderzimmer, das Bine auch ausführlich beschreibt und mit Bildern dokumentiert. Obwohl sie als System- und Netzwerkadministratorin einen eher analytischen Beruf ausübt, hat sie bei der Gestaltung des Kinderzimmers ganze Arbeit geleistet. Die ersten Fotos zeigen ein hübsches aufgeräumtes Zimmer. Bine ist sich aber auch nicht zu schade, es im Normalzustand, also übersät mit Spielzeug, zu zeigen.

In der Blogparade, zu der sie aufruft, geht es darum, die eigenen Kinderzimmer vorzustellen. Wie leben Deine Kinder, worauf bist Du besonders stolz und was würdest Du heute ganz anders machen? Eine tolle Idee und eine Möglichkeit andere zu inspirieren und sich auch selbst inspirieren zu lassen. Also starte Deine Kamera und fang gleich an passende Fotos zu machen!

Alle Informationen zur Blogparade findest Du unter: So sieht es aus, unser Kinderzimmer

Diese Blogparade läuft bis 29.11.2019.

2 Gedanken zu „So sieht es aus, unser Kinderzimmer

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