Ökologisch & Klimaneutral bauen – Aber wie?

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Irgendwie habe ich den Eindruck, dass wir es heute nicht wirklich leicht haben. Zumindest war das Leben vor ein paar Jahrzehnten wohl noch etwas unbeschwerter. Da hat man im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen getan, was man eben so macht und sich dazu kaum weitere Gedanken gemacht. Heute gibt es, neben den Gesetzen und Vorschriften, an die wir uns halten müssen, auch noch ein ganzes Regelwerk, an das wir uns halten sollten. Tatsächlich ist viel erlaubt, das Nachteile für unser Umwelt hat. Da und dort wird nachgebessert, aber im Grunde gibt es viel Spielraum. Beim Bauen ist das genauso. Holzt man einen kleinen Urwald ab, um sich einen vollklimatisierten Luxustempel mit Tropenholz und anderen feinen Werkstoffen aus allen Teilen der Welt, in die Landschaft zu stellen, ist das grundsätzlich nicht verboten. Aber ökologisch und klimaneutral zu bauen ist nicht ohne Grund ein Trend.

Wo die Gesetzgeber zwischen zwei, oder mehr Stühlen sitzen und ein Kompromiss nach dem anderen für unklare und inkonsequente Regeln sorgt, da greift heute das Bewußtsein der Menschen. Auf freiwilliger Basis erlegen sich Unternehmen, aber auch Privatpersonen, Richtlinien auf, an die sie sich halten. Baut man ein Haus, ist man im Regelfall bestrebt, die Umwelt zu schonen. Auf der Baustelle selber gibt es wenig Spielraum. Baufahrzeuge brauchen Energie und es lässt sich kaum etwas einsparen. Anders sieht es bei den Materialien aus, die man einsetzt. Zement, aber auch Ton muss gebrannt werden. Dabei wird viel Energie benötigt, was den Ziegel und den Beton zu einer schlechteren Ökobilanz verhelfen. Holz hingegen wächst nach und ist daher fast klimaneutral.

Man kann bei der Dämmung auf synthetische Stoffe verzichten, Sonnenenergie durch Photovoltaik nutzen und die Fassade mit Holz verkleiden. Alles Maßnahmen, die die Klimabilanz des eigenen Bauprojekts verbessern. Heute ruft Firma Havelland Diele zur Blogparade auf. Als Hersteller von Schlossdielen können die Experten wohl viel über die stilvolle Ausgestaltung der Innenräume mit Holz sagen. Anders, als bei herkömmlichem Parkett, Laminat, Vinyl und Bambusboden reichen die Dielen über die gesamte Raumlänge. Außerdem besteht ein solcher Dielenboden komplett aus Holz. Statt einer dünnen Nutzschicht, die auf verleimten Unterkonstruktionen aufgebracht wird, besteht die komplette Diele aus Holz. Damit lässt sich ein Fußbodenaufbau, der weitgehend schadstofffrei ist, gestalten. Statt Styropordämmung und Ausgleichsmaterial liegt der Dielenboden auf einer Holzunterkonstruktion auf.

Das Beispiel zeigt, dass man auch im Detail eine klimafreundlichere Alternative finden kann. Das Team von Havelland sucht in der Blogparade, die sie veranstalten, nach Ansätzen und Gedanken rund um den umweltverträglichen Hausbau. Dazu geben sie einige Denkanstöße. Welche Materialien sollten nicht mehr eingesetzt werden, welche Rolle kann das Heimwerken spielen und braucht es eine CO2-Steuer, sind einige der Fragen. Wenn man als Einzelner Aufwand investiert um sein eigenes Bauprojekt unter dem Gesichtspunkt Klimaneutralität zu stellen, ist das natürlich großartig. Aber sollte es nicht ganz einfach verboten sein, klimaschädlich zu bauen? Warum muss man sich selbst und auf freiwilliger Basis um die Umweltverträglichkeit kümmern, während der Nachbar um weniger Geld und ohne Rücksicht baut? Ein Thema, das sicherlich den Zeitgeist trifft und Stoff für verschiedene Ansätze bietet. Nicht zuletzt bringt es Bauherren aber sicherlich eine spannende Übersicht über Ansätze und Gedanken, um mit dem eigenen Haus die Umwelt möglichst wenig zu belasten.

Alle Details zur Blogparade findest Du unter: Ökologisch & Klimaneutral bauen – Aber wie?

Diese Blogparade läuft bis 01.12.2019.

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